Allgemeine Informationen über Tomo-Ni und das Waisenhaus.
1992 bis 2005
Gründung des Vereins Tomo-Ni.
Anfang der neunziger Jahre wurde der Verein Tomo-Ni e. V. von Herrn Gerald Besser und gleich-gesinnten Mitgliedern in Bremen gegründet und in das dortige Vereinsregister eingetragen.
Die Aufgabe des Vereins sollte sein, Gelder zu sammeln für Vorhaben wie: Errichten von Schulen und Bau eines Waisenhauses zu unterstützen.
Wegen seiner relativ sicheren Demokratie wurde letztendlich Ghana ausgewählt.
Aufbau des Waisenhauses:
Durch Vermittlung eines aus Obomeng stammenden, in Deutschland lebenden Journalisten kam eine Verbindung mit dem Chief von Obomeng zustande. Obomeng ist eine Gemeinde in den Kwahu - Bergen etwa 200 km nördlich der Hauptstadt Accra.
Nach langen Verhandlungen und zähen Feilschen um den Preis gelang es Herrn Besser, im Auftrag des Vereins ein Grundstück für den Bau eines Waisenhauses zu pachten.
Größe des gepachteten Grundstücks:
Vom lizenzierten ghanaischen Landvermesser Nr. 160, Mr. Emmanuel Oppon, wurde ein Lageplan erstellt. Dieser Plan wurde vom Chief von Obomeng, Mr. Obeng Akrofi, unterzeichnet. Auf dem Plan ist die Größe mit 311 Hektar angegeben. Das entspricht einer Fläche von 3,11 km² oder einem Quadrat mit etwa 1760 m Seitenlänge.
Am 21.8.1996 kam es zu einem Vertragsabschluss. Der Vertrag wurde von beiden Parteien unterzeichnet und notariell beglaubigt.
Bezahlung des Grundstücks:
Bei Vertragsabschluss wurden von Herrn Besser im Namen des Vereins für die ausgewiesene 3,11 km² große Fläche eine Summe von 19.000 DM bezahlt. Das entspricht heute 9.500 €
Als Gegenleistung gilt das Grundstück für 50 Jahre gepachtet.
Bau des Waisenhauses:
Die Steine für den Bau wurden an Ort und Stelle hergestellt. Diese Arbeiten sowie alle Arbeiten auf der Baustelle wurden von Arbeitskräften aus Obomeng oder Umgebung ausgeführt.
Mit dem Bau des Waisenhauses wurde im Frühjahr 1997 begonnen. Zum Ende des Jahres 1997 konnte es teilweise bezogen werden.
Seit dieser Zeit haben zwischen 16 bis 19 Kinder hier ihr Zuhause gehabt.
Finanzielle Leistungen des Vereins:
Die gesamten Kosten für den Bau des Hauses und seitdem alle Kosten wie zum Beispiel: Löhne, Gehälter, allgemeiner Betrieb des Hauses, Verpflegung der Kinder und Angestellten, Krankenvorsorge, Betreuung der Kinder, Kosten des Schulbesuches usw. wurden und werden vom Verein Tomo-Ni e.V. getragen.
Das Spendenaufkommen:
Alle Spenden in Deutschland werden bisher überwiegend von Privatleuten in Beträgen von 25 bis 50 € pro Monat aufgebracht. Größere Beträge erhielt der Verein aus Sonderveranstaltungen an Schulen (Benefiz- Läufe zugunsten von Tomo-Ni) oder als Einzelspenden von Firmen.
Im Durchschnitt müssen für den Betrieb des Heimes 1500 € pro Monat bereitgestellt werden.
Tierärzte ohne Grenzen
Durch eine großzügige Spende bekam das Heim in Obomeng von den Tierärzten ohne Grenzen Stallungen für Kühe, Ziegen und Hühner gesponsert.
